Gebet Krieger

Botschaften aus verschiedenen Quellen

Donnerstag, 14. Mai 2026

Um der Erlösung willen wurde Ich vom Vater wahrhaftig verlassen, doch Ich habe dennoch zu Ihm gerufen. Das müsst ihr tun, o Kinder, in Zeiten der Prüfung und der schmerzhaften Trauer

Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Gisella in Trevignano Romano, Italien, am 5. Mai 2026

Brüder,

Ich habe euch gelehrt, euch nicht zu beklagen, wenn dieser Schluck Essig und Galle ist – nicht nur für eure Lippen, sondern oft auch für euer Herz, das um Liebe bittet und endlose Beleidigungen erträgt.

Denkt daran, dass das Herz eures Jesus von dieser wahrhaftigsten, bittersten Mischung durchtränkt war. Ich habe euch gelehrt, wen ihr in den Stunden anrufen sollt, in denen euch Schmerz überkommt und es euch so vorkommt, als hätten euch alle, sogar Gott, verlassen.

Ich wurde um der Erlösung willen wahrhaftig vom Vater verlassen, doch Ich rief Ihn dennoch an. Das müsst ihr tun, o Kinder, in Zeiten der Prüfung und der Trauer. Auch wenn Gott euch fern erscheint, ruft Ihn dennoch um Hilfe an. Schenkt Ihm stets eure kindliche Liebe, und Er wird euch Seine Gaben geben. Es sind vielleicht nicht die, um die ihr gebeten habt; es werden andere sein, die euch noch nützlicher sind.

Vertraut auf den Herrn und euren Vater; Er liebt euch und sorgt für euch.

Glaubt immer daran: Gott belohnt diejenigen, die an Seine Güte glauben.

Doch bevor Ich die letzten Worte sprach – in denen sich der qualvolle Schmerz dieses Todes mit der Freude verband, das Leben für euch gewonnen zu haben –, sagte Ich: „Vater, in Deine Hände befehle Ich Meinen Geist.“

Der Geist Christi bedurfte keiner Göttlichen Barmherzigkeit. Es war der Göttliche und Unschuldige Geist des Sohnes, des Vaters und der Unbefleckten.

Doch Ich wollte euch lehren, dass nur eines im Leben und über das Leben hinaus kostbar ist: der Geist. Ihm müsst ihr während eures Daseins und in der Stunde des Todes eure ganze Fürsorge widmen. Alles, was ihr auf Erden besitzt, ist etwas, das mit dem Fleisch stirbt. Nichts folgt euch ins nächste Leben. Aber der Geist bleibt; der Geist geht euch voraus, und es ist der Geist, der vor dem Richter steht und das erste Urteil empfängt. Ich segne euch.

Euer Meister.

Reflexion über die Botschaft:

Jesus ist erneut als der Meister erschienen, um die Leiden unserer Herzen zu lindern, dieses Gefühl der Einsamkeit und Verlassenheit, das wir in den schwierigen Momenten des Lebens erleben, wenn wir uns nach ein wenig Liebe sehnen, aber stattdessen nur Beleidigungen erhalten.

Was müssen wir tun, wenn der Schmerz an die Tür unseres Herzens klopft, wenn wir verzweifelt sind, wenn wir nicht anders können, als über all das zu weinen, was uns widerfährt? Wir müssen IHN NACHAHMEN, tun, was Er am Kreuz getan hat: Gott Vater anrufen, Ihm unsere Liebe als Kinder zeigen, unser bedingungsloses Vertrauen, in dem Wissen, dass Er als der gute Vater, der Er ist, uns das geben wird, was gut und hilfreich für uns ist – auch wenn es vielleicht nicht das ist, worum wir bitten oder von dem wir glauben, dass es uns helfen wird.

Schließlich lehrt uns Jesus, dass das Einzige, was zählt, unser Geist ist, dieser göttliche Atem, der schon vor unserer Geburt existierte und auch nach dem Tod unseres Körpers weiterbestehen wird. Es wird unser Geist sein, der vor Gott steht und die volle Last unserer guten Taten und Sünden trägt, um gerichtet zu werden.

Möge die Stille, die Jesus mir auferlegt hat, für jeden Anlass zum Nachdenken sein, denn was Er von uns verlangt, ist, dass unsere Aufmerksamkeit einzig auf Ihn und den Vater gerichtet ist und dass jeder von uns sich mehr um seine eigene Seele kümmert.

Quelle: ➥ LaReginaDelRosario.org